Unsere Ziele


Heimatfreunde Freienohl e.V. (HFF)

Wir sind ein relativ junger Verein, gegründet im November 2015, und wir möchten uns anlässlich der 750-Jahr-Feier gerne etwas bekannter machen.

Drei Fragestellungen charakterisieren die Ziele des Vereins:


1. Wie hat sich Freienohl von früher bis heute entwickelt? – Hier geht es darum, die Geschichte des Ortes und seiner Bewohner lebendig zu erhalten.

Besonders hervorgetan hat sich auf diesem Gebiet das Vereinsmitglied Heinrich Pasternak, der in bemerkenswerter Fleißarbeit alte Kirchenbücher und historische Schriften lesbar gemacht und digitalisiert hat, so dass sie heute für jeden Interessierten zur Verfügung stehen.

Weiterhin haben wir uns bemüht, einen viele Jahre in Freienohl ansässigen Künstler, Herrn Martin Pautsch, wieder in Erinnerung zu rufen. Gedenksteine wurden in der Nähe der alten Friedhofskapelle, deren Fenster er gestaltet hat, aufgestellt.

Neben dem Amtsgebäude haben wir eine Gedenktafel für die ehemaligen jüdischen Mitbürger Freienohls angebracht, damit auch diese unselige Phase unserer Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.
Weitere Projekte sollen folgen.


2.
Wie können wir am gegenwärtigen Geschehen zum Wohle Freienohls teilnehmen? – Die aktuellen Herausforderungen und Probleme , die auf Freienohl zukommen, sollen im Sinne der Fragestellung aufgegriffen und erörtert werden.

Gemäß dieser Vorstellungen haben wir bisher z. B. 2016 eine sehr gut besuchte Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Windkraftanlagen in Freienohl“ organisiert.


3. Wie können wir unsere Heimat mitgestalten? – In diesem Sinne möchten wir Anstöße geben, Ideen vortragen, Initiativen ergreifen und bei entsprechenden Planungen beteiligt werden. Eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit gehört weiterhin zu unseren Zielen.

Es waren die „Heimatfreunde Freienohl“, die sich vorgenommen hatten, sich für einen Neubau des Küppelturmes einzusetzen, nachdem die Baufälligkeit des vorherigen Turmes einen Abriss erforderte. Dieses Hauptanliegen hat uns in den vergangenen Jahren am meisten „in Beschlag genommen“.

Die Machbarkeitsstudie, die Antragstellung auf Förderung des Küppelturm-Projekts durch die LEADER-Region mit schlussendlicher Zusage der Höchstförderung, die Zusammenarbeit mir den Vertretern der Stadt Meschede, sowie unsere Spendenaktionen sind nur einige Beispiele für die intensive Beschäftigung mit der Sache, die im Jubiläumsjahr nun ihre „Früchte trägt“ – der neue, vierte Küppelturm steht.

Am 30. 9. 2017 übernahmen die „Heimatfreunde“ die Schirmherrschaft über den sehr gelungene Dorfabend zugunsten des Küppelturms – das zeigt: feiern können wir auch.