Wiederaufbau

Der Verein „Heimatfreunde-Freienohl e.V.“ wollte sich nicht mit dem Abriss des Küppelturmes abfinden und fand eine Lösung:

Mai 2017

Die „Heimatfreunde-Freienohl e.v.“ beschließen, nach Vorschlag ihres Vorsitzenden Carlo Düring, sich um einen Wiederaufbau des Küppelturms zu kümmern. Das Aussehen soll sich am alten Turm orientieren. Zur Finanzierung und Machbarkeit werden in den nächsten Monaten verschiedene Fördermöglichkeiten geprüft.

Mai 2018

Eine formelle Förderantragstellung erfolgte durch Herbert Kordel von den „Heimatfreunden“ bei der Sitzung der Leader-Region „4 mitten im Sauerland“. Hier wird das Konzept und ein erster Kostenvoranschlag der Leader-Kommission vorgestellt. Daraufhin wird die Maximalförderung von 250.000,- Euro bewilligt.

November 2018

Der erste Zuwendungs-Bescheid als Leader-Projekt „Studie zur Realisierbarkeit des Küppelturms“ wird erteilt. Das Gutachten über die Material- und Standfestigkeit der vorhandenen Fundamente verläuft positiv. Hierbei kommt zugute, dass die alten Fundamente sehr stabil ausgelegt waren, denn der Turm von 1959 sollte ursprünglich mit einer Eternitverschalung verkleidet werden. Bei der Überprüfung möglicher Störwirkung für den in der Nähe stehenden Funkmasten werden keine Beeinträchtigungen festgestellt.

Februar 2019

Die Stadt Meschede übernimmt die Bauplanung und Bauleitung an Stelle der Heimatfreunde-Freienohl e.V., die bis dahin für das Projekt verantwortlich waren.Sie sagt eine Kostenbeteiligung in Höhe von max. 105.000,- Euro zu mit der Forderung nach längerer Haltbarkeit. Dieses Mal muss der Turm nicht aus Holz sondern aus feuerverzinktem Metall gebaut werden!

März 2019

Das Statikbüro IFT aus Arnsberg stellt durch Herrn Jürgen Schmidt dessen Entwurf „Neuer Küppelturm“ der Stadt Meschede sowie den „Heimatfreunden“ vor.

Mai 2019

Ein Rettungs- und Brandschutzkonzept wird von der Stadt Meschede für den Neubau des Turmes angefordert.

September 2019

Es erfolgt die Auftragsvergabe zur Gesamtstatistik an das Planungsbüro ITF-Statik Arnsberg.

Dezember 2019

Der Entwurf des neuen Küppelturms wird einer interessierten Bevölkerung in den Räumlichkeiten des Pflegedienstes der Fa. MobiDoc, Im Langel 22, öffentlich vorgestellt.

Februar 2020

Es erfolgt die Submission der Angebote „Neubau Küppelturm“, sowie die Fertigstellung der Hauptstatik.

März 2020

Die Hauptstatik ist geprüft und eine Bescheinigung erteilt.

Juli 2020

Die Stadt Meschede erteilt die Baugenehmigung.

August 2020

Ein zweiter Förderbescheid zum Wiederaufbau des Küppelturms in Höhe von 203.000,- Euro wird von der Bezirksregierung Arnsberg ausgehändigt. Die Auftragsvergabe an die Firma Stahlbau Göke GmbH in Hamm erfolgt.

Januar 2021

Die Machbarkeit und Statik für die Knotenpunkte (Verbindung zwischen Fundament und Stahlträger) ist zwischen den Firmen IFT-Statik und Stahlbau Göke GmbH fertiggestellt.

März 2021

Die Knotenpunktstatik ist geprüft.

April 2021

Montagezeichnungen zur Aufnahme des Fahnenmasts und des Kreuzes sowie der Beschriftung „KüppelTurm“ sind erstellt.

September 2021

Es erfolgt der Fertigungsbeginn nach Materialbeschaffung bei der Fa. Stahl-bau Göke GmbH.

November 2021

Der Auftrag zur Erstellung des Schriftzugs „Küppel Turm“ wird an die hiesige Firma Laser Pro Tec vergeben.

Dezember 2021

Die Montage der Aussichtsplattform vor Ort auf dem Küppel beginnt. Ein tolles Weihnachtsgeschenk für alle im Ort, die darauf warten.

Januar 2022

Der Anbau der Holzverkleidung an der Plattform wird durch die Firma Wiese Holz GmbH aus Meschede bei Winterwetter durchgeführt.

April 2022

Die vorgefertigten und feuerverzinkten Bauteile werden angeliefert.

Mai 2022

Mit dem Aufbau des Küppelturms vor Ort wird begonnen.

10.Juni 2022

Es ist endlich geschafft, der Küppelturm steht.
Seine Freigabe wird in den nächsten Wochen erfolgen.

24. Sept. 2022

Offizielle Einweihung

Mit der feierlichen Einweihung am 24. September 2022 wurde der neue Küppelturm der Öffentlichkeit übergeben.

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Vertretern der Stadt Meschede, insbesondere Herrn Dominik Kotthoff sowie dem Management der Leader Region „4mitten im Sauerland“, den Heimatfreunden Freienohl e.V. und den Projektierern konnte der Wiederaufbau einen solchen erfolgreichen Verlauf nehmen.

Dank gebührt auch den Sponsoren und vielen privaten Spendern/innen, denn ohne deren finanzielle Unterstützung wäre das Projekt „Wiederaufbau des Küppelturms“ kaum zu realisieren gewesen.

Text: Herbert Kordel im Jubiläumsfestbuch 750 Jahre Feienohl